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Deutsch-Französisches Kulturforum Butzbach


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März 2009

PROGRAMM > HISTORIE > Programm 2009



ZWEITEILIGE HOMMAGE AN MARCEL PAGNOL
(1895-1974)
Zum 35. Todestag

LICHTBILDVORTRAG ÜBER MARCEL PAGNOL


"Als das Licht noch vom Süden kam"

LITERATURFRÜHSTÜCK
präsentiert von
Suzanne Bohn



Am So., den 29. März 2009

12 : 00 Uhr bis ca 16 : 00 Uhr (mit Pause)
Im Evangelischen Gemeindezentrum von Nieder-Weisel



Eintritt: 14,50 €
Schüller & Behinderte: 6,50 €

,,Ich bin im selben Jahr, am selben Ort wie das Kino geboren", sagte gern der Mann, der in den 30er und 40er Jahren des 20. Jahrhunderts eine Monopolstellung im französischen Kino innehaben sollte. Als Drehbuchautor, als Regisseur, als Produzent, als Besitzer einer Kinokette, als Herausgeber der ersten Kinorevue, als Direktor der "Filmgesellschaft Marcel Pagnol" und Besitzer der gleichnamigen Studios avancierte Marcel Pagnol aus Aubagne bei Marseille zum bekanntesten und beliebtesten Franzosen seiner Zeit und mit ihm zusammen eine ganze Reihe hochkalibriger Schauspieler, die alle Provenzalen waren und zu nationalen Helden wurden; Raimu, Orane Demazis, Vincent Scotto, Fernandel. Man hat von Marcel Pagnol gesagt, dass er mit seinen Filmen und später seinen Büchern über seine geliebte Provence mehr für den Süden getan habe als alle Tourismus-Ministerien zusammen. Seine Trilogie über die einfachen Fischer am Marseiller Hafen " Marius", " Cesar" und " Fanny" wurden zu Kultfilmen und seine Darsteller zu Idolen der Nation.

In den 50er Jahren begann der vielseitig begabte Pagnol, der 1947 in die Académie Française aufgenommen wurde, zu schreiben und wurde zum beliebtesten französischen Autor seiner Zeit. Seine Memoiren "Kindheit in der Provence" wurden zu meist gelesenen Büchern des Landes. Am 18. April 1974, vor 35 Jahren, ging für die Franzosen ein Licht aus, als Marcel Pagnol starb.
Zur Erinnerung an diesen äußerst charismatischen Mann des Südens widmet ihm das Deutsch-Französische Kulturforum einen zweiteiligen Sonntag.

Nach dem schmissigen Vortrag von Suzanne Bohn lädt es zu einer separaten Vorführung der beiden Kultfilme " Der Ruhm meines Vaters" und " Das Schloss meiner Mutter" ein.

 

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