CAMILLE CLAUDEL

Deutsch-Französisches-Kulturforum-Butzbach
lädt ein zu einem Vortrag über
CAMILLE CLAUDEL (1864-1943)
Zum 150. Geburtstag
Präsentiert von Suzanne Bohn
(in Deutsch mit einigen Zitaten in Französisch)


Am 28.März 2014 / 19:30 Uhr
Im Museum der Stadt Butzbach, Färbgasse 16

CAMILLE CLAUDEL (1864 bis 1943)

Der Fall Camille Claudel

(Ein Portrait von Suzanne Bohn zum 150. Geburtstag (in Deutsch mit französischen Zitaten)

“L´implorante“par Camille Claudel
Cette jeune fille nue et tragique, c´est ma soeur. Ma soeur Camille. Implorante, humiliée, à genoux, cette superbe, cette orgueilleuse! C´est cela pour toujours qu´elle nous a laissé à regarder“ Paul Claudel

Camille Claudel zählt heute zu den größten Bildhauern der Welt. Es war nicht immer so gewesen. Erst 40 Jahre nach ihrem Tod erfährt die Welt von ihrer Existenz: Vom tragischen und skandalösen Schicksal einer erfolglosen Bildhauerin, die zu Lebzeiten immer nur als Anhängsel von zwei weltberühmten Männern wahrgenommen wurde, nämlich als Schwester des Literaten Paul Claudel und als Schülerin und Geliebte von Auguste Rodin. Dabei hatte sie die ersten Stufen zu einer viel versprechenden Karriere erklommen und etliche Werke geschaffen, die heute zu den Juwelen der Bildhauerkunst gehören. Doch die einst bildschöne, ehrgeizige und ungestüme Künstlerin aus der Champagne sollte statt den Durchbruch den kompletten Zusammenbruch ihres Lebens und ihrer Träume erfahren. 1913 entledigte sich ihre Familie ihrer. Sie kam in eine Anstalt für psychisch Kranke. Camille Claudel starb im Exil, in der Irrenanstalt von Montdevergues ( bei Avignon), am 19. Oktober 1943, nach dreißig Jahren in der Psychiatrie. Ein Schicksal, das heute noch bewegt! Für diese Katastrophe gab es viele Ursachen. Es sei u. a. an gut sichtbarer Stelle der Antifeminismus des 19. Jahrhunderts genannt. Aber nicht nur.

Die Conferenciere Suzanne Bohn, spezialisiert auf die Biographien berühmter Franzosen und Französinnen, erzählt das Leben der Künstlerin und versucht in einem packenden, bewegenden Vortrag die soziokulturellen und (psycho-) logischen Hintergründe eines gescheiterten Frauenlebens zu erklären.

Veranstalterin: Madame Galle, Butzbach, Tel: 06033 / 9269888,
Im Netz: www.deutsch-franzoesisches-kulturforum-butzbach.de

Vor Anmeldung erwünscht!!

Tel: 06033 / 92 69 888
mobil: 0176 / 96 16 26 15
mobil: 0176 / 826 173 30
Fax: 06033 / 928 96 93
E-Mail:
Crichri@gmx.de

JACQUES BREL
(1929 bis 1978)

Wenn man nur noch seine Lieder hat…
Zum 85. GeburtstagBiographische Erzählung von Suzanne Bohn

Jacques Brel wird 1929 in Brüssel in einer konservativen Unternehmerfamilie geboren. Seine allzu behütete Kindheit weckt in ihm früh die Abwehr gegen die komfortable Mittelmäßigkeit eines spießigen, unbeweglichen Lebens jenseits jeden Risikos. Er will auf keinen Fall jener Herde passiver Todesanwärter angehören. Er entscheidet sich dafür, ans Ende seiner Träume zu gehen. Aufrecht! Was für ihn zählt, ist nicht die Dauer, sondern die Intensität des gelebten Lebens. Mit 24 geht er nach Paris, um sein Glück als Chansons- Sänger zu versuchen. Mit 30 schafft er den Durchbruch mit „Quand on n´a que l´amour“. Mit 37 kündigt er, inzwischen ein Megastar, seinen Rücktritt von der Bühne an. Er hinterlässt ein Werk, das aus ihm mit Brassens und Ferré einen der drei größten Literaten des französischen Chansons machte. Etliche Lieder wurden internationale Hits: „Amsterdam“, „Le moribond“,. „Quand on n´a que l´amour » „Ne me quitte pas“„Le plat pays“: Kultlieder, die heute zum kulturellen Kollektivgut der Franzosen… und der Belgier gehören, denn Brels Erbe wird gleich von zwei Nationen beansprucht. Mit 39 übernimmt er die Rolle seines Lebens, den Don Quichote in dem Musical „L´homme de la Mancha“. Mit 40 wird er Schauspieler, mit 44 Regisseur und Filmproduzent. Mit 45 ereilt ihn eine schwere Depression: Er zieht sich vom aktiven Leben zurück, startet mit seiner Yacht zu einer Weltreise, im Verlauf derer er sich auf den Marquesas Inseln niederlässt. Mit 49, am 9. Oktober 1978, stirbt der starke Raucher an Lungenkrebs. Er ruht seitdem Seite an Seite mit Paul Gauguin „Aux Marquises“ am anderen Ende der Welt .Suzanne Bohn erzählt das packende Leben eines der größten Künstler des 20. Jahrhunderts. Bei dem Vortrag werden zum Illustrieren der Erklärungen Auszüge aus maximal vier Liedern von Jacques Brel zu hören sein.


Am Jungendbahnhof Butzbach
Griedelerstr. 64

am 26.Januar 2014

Vor Anmeldung erwünscht!!
Tel: 06033 - 92 69 888
mobil: 0176 / 96 16 26 15
E-Mail:
Crichri@gmx.de

Unkostenbeitreag 8.- €